Aktuelles aus dem Vereinsleben

Ob Hämchen oder Reibekuchen mit Lachs, ob Rheinischer Sauerbraten oder Himmel un Äd, alles war möglich im kulinarischen Tempel der Rheinischen Küche. Eigentlich war dieser Tag, der 11. Oktober 2025 mit unseren Vereinmitgliedern, Freunden und Gästen der „Dörper“ ganz anders geplant. Aber wenn schon aus organisatorischen Gründen umgeplant werden muß, dann gibt es nur eine Vorgabe: Eine ansprechende Location, gutes Essen und ein gutes Kölsch vom Fass geht immer. Somit war die Alternative zur Gammersbacher Mühle schnell gefunden. Der „Kauler Hof“ in Bensberg, vielen Einheimischen als „Päffgen“ in Bensberg bekannt. Mit 35 Erwachsenen und 3 Kindern wurde bis in den Abend hinein geklönt, über Dies und Das diskutiert und sich angeregt unterhalten.
Das älteste erhaltene Fachwerkhaus im Stadtgebiet von Bergisch Gladbach ist der Kauler Hof. Das Gut Kaule wurde erstmals um 1650 erwähnt und hatte damals den Namen Maurergut Es dürfte sich auch um eine der ältesten Gaststätten im Stadtgebiet handeln, denn sie war schon 1844 in Betrieb. Bisher konnte aber das genaue Datum der Errichtung des jetzigen Gebäudes noch nicht ermittelt werden.
Als erster Eigentümer des Hofs ist 1650 ein Jean Curten mit der Bezeichnung „Maurer auf der Kaulen“ eingetragen. Als solcher galt er als einflussreich. Seine Tochter Katharina heiratete 1665 den Wüllenweber (Wollweber, =Weber von Wolle) Matthias Marx und erhielt den Kauler Hof als Mitgift. Danach wurde der Hof von verschiedenen anderen Eigentümern weiter bewirtschaftet. 1844 erwarb der in der Kaule wohnende Ackerer Wilhelm Eschbach das Anwesen zum Preis von 300 Talern und eröffnete sogleich eine Gaststätte darin. Über die Jahre wurde der Kauler Hof zum Mittelpunkt des dörflichen Lebens. (Quelle: Wipedia)

Erfolgreiches Seniorentreffen in unserem Vereinslokal „Steini’s Stübchen“
Am 24. September fand im Vereinslokal „Steini’s Stübchen“ nach langer Pause mal wieder ein Seniorentreffen unserer älteren Vereinsmitglieder statt. Anwesend waren 18 Mitglieder, die sich über einen herzlichen Austausch und gemeinsames Erinnern freuten.
Das kulinarische Highlight des Nachmittags waren frisch gebackene Herzwaffeln, die mit Freude von den Anwesenden genossen wurden. Zudem verwöhnte ein selbstgebackener Rodenkuchen die Gäste und sorgte für süße Genussmomente.
Ein besonderes Highlight war der Besuch der Rösrsather Pfadfinder und des „Franzosen Christo“. Die Pfadfinder waren mit ihrem Chorgesang genauso eine Überraschung, wie unser Vereinsmitglied Wolfgang Reuschenbach mit seinen Sketschen als  intelligenter Franzose. Die Kinder wurden anschließend mit frisch gebackenen Herzwaffeln entlohnt.
In lockerer Atmosphäre kamen nette Gespräche zustande, und es wurden viele Erinnerungen an vergangene Vereinszeiten wach. Der Nachmittag bot Gelegenheit, Kontakte zu pflegen, alte Geschichten zu erzählen und Neue zu knüpfen.
Der Verein dankt allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für ihr Kommen und freut sich auf das nächste Treffen.

Liebe „Dörper“, liebe Freunde der Gemeinschaft Dörper Einigkeit von 1948 e.V.
es ist mir eine große Freude, euch heute unseren neuen Vereinspräsidenten vorzustellen: Jürgen Bachman
Jürgen ist seit vielen Jahren ein verlässiges und engagiertes Mitglied unseres Vereins. Sein tiefes Verständnis für unsere Werte, seine praxisnahe Herangehensweise und sein unermüdliches Engagement haben unseren Verein maßgeblich mitgeformt. In all den Jahren hat er sich durch Zuverlässigkeit, Teamgeist und eine konstruktive Haltung ausgezeichnet.
Dank seiner reichen Erfahrung in der Vereinsarbeit und seinem politischen Geschick wird Jürgen eine wertvolle Ergänzung unseres Vorstands sein. Er versteht es Ziele klar zu formulieren und Ideen zielorientiert umzusetzen. Seine Kompetenzen, verbunden mit einer offenen Kommunikation, schaffen Vertrauen und stärken den Zusammenhalt unserer Gemeinschaft.

Traditionelles Pfingsteiersingen 2025 . Geschichtliches zum Pfingsteiersingen:

Am Pfingstsamstag versammelten sich abends die jungen Burschen und zogen mit Gesang durch die Orte. Dabei waren sie bemüht, ein eigenes Revier zu haben. Kamen andere Gruppen aus Nachbarbezirken in das fremde Revier hinein, gab es Streit, der häufig in arge Schlägereien ausartete. Vor den Häusern sangen sie bis in die Nacht hinein das Pfingstlied. Damit heischten sie besonders um rohe Eier, Speck und sonstige Gaben, wie zum Beispiel Schnaps, Tabak und Geld. Am zweiten Feiertag kam man wieder zusammen, um in fröhlicher Runde die Eier mit dem Speck in die Pfanne zu schlagen und gemeinsam zu verzehren. In späteren Jahren blieb man nach dem Singen noch zusammen und verzehrte die gesammelten Gaben oft noch bis in die frühen Morgenstunden. Immer noch geht man in weiten Teilen des Bergischen Landes wie eh und je zum Pfingstsingen. Es sind aber nicht mehr die jungen Burschen, sondern die Vereine mit einem inzwischen beachtlichen Durchschnittsalter, die den Pfingstgruß in alter Tradition entbieten.
So auch wir „Dörper Pengstjunge un -mädjer“ an diesem Samstag vor Pfingsten. Mit „glockenklarem vielstimmigen Gesang“ überbrachten wir Nobisch Lück (Übersetzung für den Immi: Nachbars Leute) die besten Wünsche zu Fest. Weiter im Liedtext heißt es dann: Nu jevt uns och e Pingsteei, et sin uns levver drei wie zwei (Übersetzung: Nun gebt uns auch ein Pfingstenei, es sind uns lieber drei wie zwei). Waren die Nachbaren großzügig mit ihren Gaben so bedankten wir uns mit: Dat schwatze Hohn hätt jot jelaat, mer dun uns och bedanke ( Das schwarze Huhn hat gut gelegt, wir tun uns auch bedanken. Ob im Carport, auf der Terasse oder vor der Haustür, überall wurden die „Dörper“ mit viel Freude empfangen und beköstigt.
Die reichlichen Gaben der Nobisch Lück, wie frische Eier und diverse alkoholische Getränke wurden in unserem Vereinslokal „Steini’s Stübchen“ verzehrt. Ein toller Nachmittag / Abend endete in geselliger Runde.

Erfolgreiches Fest zur Wiederinbetriebnahme des Dorfbrunnens!

Am Samstag den 17. Mai 2025 feierten wir ein unvergessliches Fest zur Wiederinbetriebnahme unseres Dorfbrunnens. Die Veranstaltung war ein voller Erfolg und wir durften zahlreiche Besucher und großzügige Sponsoren begrüßen, die gemeinsam mit uns diesen besonderen Tag gefeiert haben.
Die Atmosphäre war einfach großartig! Die Desperados Band sorgte mit ihrer mitreißenden Musik für beste Stimmung und animierte die Gäste zum Feiern und durch ihren Sound auch in Erinnerungen zu schwelgen. Es war schön zu sehen, wie die interessierten Forsbacher zusammenkamen, um dieses, nach kostenintensiver Instandsetzung zu würdigen.
Ein herzliches Dankeschön an alle, die zum Gelingen dieser Veranstaltung beigetragen haben – sei es durch ihre Unterstützung, ihre Teilnahme oder durch die Bereitstellung von Sponsoring. Gemeinsam haben wir ein wunderbares Fest erlebt, das uns noch lange in Erinnerung bleiben wird.
Wir freuen uns jetzt schon auf viele weitere schöne Momente am neu belebten Brunnen!